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Praxis für Logopädie und Motopädie Oliver Hösel Fichtestraße 1 in 97074 Würzburg
Ich möchte hier an dieser Stelle einige Bücher vorstellen, die mein Arbeiten/ Denken und schließlich auch Handeln entscheidend beeinflusst haben und denen daher besondere Aufmerksamkeit gebührt:

„Greifen und BeGreifen“ von Sally Goddard

VAK Verlags GmbH          ISBN: 3-932098-14-5

Buchrücken:

Lange Zeit widmeten sich Lehrer und Berater den psychologischen Problemen oder den sozialen und wirtschaftlichen Verhältnissen von Kinder, wenn sich bei ihnen Lernstörungen zeigten. Forschungen ergaben, dass es auch körperliche Ursachen geben kann: Fehlfunktionen der sogenannten frühkindlichen Reflexe und der Halte- und Stellreflexe.

Sally Goddard, die am Institut für neurophysiologische Psychologie (Chester,England) therapiert, forscht und lehrt, erklärt in diesem Buch die Anwendung der Forschungsergebnisse in der Schule und bei Lernstörungen. Die Entwicklung der Reflexe wird ebenso dargestellt wie die Symptomatik und Langzeitwirkungen gestörter Reflexe. Sie erläutert auch, wie Lehrer und Eltern betroffene Kinder erkennen und welche Methoden sie unterstützen.

Der Ansatz wird mittlerweile erfolgreich in Schweden, Deutschland, Australien und Großbritanien umgesetzt. Das überzeugende Ergebnis ist jeweils ein Kind, das beginnt aufzublühen: Seine neurophysiologische Grundausstattung, die für das Lernen von essentieller Bedeutung ist, kann nun ungestört funktionieren.

Ein Kompodium für Lehrer, Berater und Eltern, das präzise erklärt und mit zahlreichen Worterläuterungen und Abbildungen den komplexen Inhalt zu einer hilfreichen Lektüre macht.

Meine Meinung:

Ein weiteres Puzzlteil! Viele Bücher erklären Verhaltensweisen/ Störungen und Beobachtungen von Kindern und distanzieren sich gleichermaßen davon Ursachen für dieses Verhalten zu benennen. In diesem Buch hingegen, steht die Ursache (persistierende frühkindliche Reflexe) im Vordergrund. Die Reflexe und ihre Überprüfung werden gut erklärt und der Zusammenhang zu Bewegungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, intermodalen Verarbeitungsstörungen etc. aufgezeigt.

Ein Buch, dass mich absolut fasziniert und mich der Theorie der „neurofunktionellen Reorganisation“ ein ganzes Stück näher gebracht hat!


„Hättest du mich festgehalten...“ von Jirina Prekop    

Mosaik Verlag bei Goldmann             ISBN: 3-442-16199-1

Buchrücken: Festhalten ist eine Grundform des Lebens

„Festhalten bedeutet, jemanden der in tiefer seelischer Not ist, mit Liebe zu umarmen .- so lange, bis er seine Wut und seinen Kummer ausgeweint hat und sich wieder frei und zufrieden fühlt. Jirina Prekop gilt in Deutschland als führende Vertreterin der Festhalte- Therapie. Sie stellt sie in diesem Buch mit eindrucksvollen Fallbeispielen vor und erklärt, wann es sinnvoll ist, diese Methode anzuwenden, und welche heilende Wirkung sie auf Kinder haben kann.“

Meine Meinung:

Das Buch vermittelt viele praktische Eindrücke in das Arbeiten mit verhaltensauffälligen Kindern. Es zeigt auf, warum sich Kinder wie verhalten und wie ihnen mit der Festhalte- Therapie geholfen werden kann. Es werden jedoch auch Gefahrenquellen und Kontraindikationen aufgezeigt, die gegen die Therapie sprechen. Im Grunde geht es nicht um die Therapieform als viel mehr um eine Grundeinstellung gegenüber den Menschen, die einem wichtig sind/ die man liebt.

Mir hat das Buch ein weiteres, entscheidendes Puzzleteil für die Arbeit mit taktil-kinästhetisch auffälligen Kindern aufgezeigt. Vor allem bei diesen Kindern, die sich selbst verlieren und aggressives Verhalten zeigen. Gerade hier ist es wichtig diesen Kindern wieder ein Gefühl für sich selbst zu vermitteln. Sie sich selbst spüren zu lassen und ihnen die Möglichkeit zu geben sich selbst wieder zu finden. Im Raum, im eigenen Körper, in ihrer eigenen Haut und in der Liebe der haltenden Persönlichkeit, die nicht straft sondern versteht.


„Wahrnehmung Wirklichkeit und Sprache“ von Fèlicie Affolter

Neckar- Verlag GmbH Villingen- Schwenningen         

ISBN: 3788302550

„Wissenschaftliche Beiträge aus Forschung, Lehr und Praxis zur Rehabilitätion behinderter Kinder und Jugendlicher“

Meine Meinung:

Ein wichtiges Werk, dass jeder der im therapeutischen Bereich arbeitet gelesen haben sollte! In den ersten Kapiteln wird eindrücklich und mit vielen Bildern beschrieben wie Kinder sich die Welt erobern, sich in ihr zurecht finden und welche Wahrnehmungsprozesse hierfür erforderlich sind. Das Prinzip ist zu verstehen wie sich die „normale“ Entwicklung des Kindes vollzieht um Abweichungen zu erkennen und zu verstehen.

Im folgenden geht es dann darum, wie und warum einige Kinder eine andere Entwicklung durchmachen. Warum sie in der Wirklichkeit versagen und welche Ursachen dem zu Grunde liegen. Auch hier bezieht sich Frau F. Affolter auf viele Fallbeispiele, die dem Leser anschaulich vor Augen führen, wie und warum sich Kinder in der jeweiligen Situation verhalten.

Das dritte Kapitel geht stark auf die Möglichkeiten ein, die uns in der Arbeit mit wahrnehmungsgestörten Kindern gegeben sind. Als Ausgangspunkt werden „Problemlösende Geschehnisse“ genannt, erläutert und aufgezeigt wie durch diese in der Wirklichkeit/ in alltagsnahen Situationen gelernt/ gespürt und gewirkt wird. Frau Affolter erklärt welche Möglichkeiten die „Führung“ von wahrnehmungsgestörten Menschen bietet und wie das „Führen“ sinnvoll durchgeführt wird.

Durch kurze Zusammenfassungen am Ende eines Kapitels/ Abschnittes, durch viele Bilder und Fallbeispiele ist das Buch sehr gut zu lesen und die Ausführungen sind gut nachzuvollziehen. Es ist jedoch oft notwendig zwischen den Zeilen zu lesen. Viele grundlegende Ideen und wichtige Punkte bleiben verborgen, wenn man sich nicht näher mit dem Konzept der „taktil-kinästhetischen“ Wahrnehmungsstörung auseinandersetzt und sich nicht vertieft über die Ausführungen Gedanken macht.


Bausteine der kindlichen Entwicklung von Jean Ayres

Springer Verlag    ISBN:354043061X 

Buchrücken:

„Jean Ayres` Therapiekonzept für die Behandlung von Kinder mit dne unterschiedlichsten Entwicklungsstörungen wird seit Jahrzehnten mit Erfolg eingesetzt. Das 1984 erstmals in deutscher Sprache herausgegebene Buch kann inzwischen als Standardwerk bezeichnet werden und hat bis heute nichts von seiner Aktualität verloren. Der Erfolg des Buches liegt in dem schlüssigen Therapiekonzept und in der allgemeinverständlichen, von unnötigen Fachvokabular freien Sprache, die Eltern und Therapeuten gleichermaßen erreicht.

Die Psychologin und Beschäftigungstherapeutin erklärt wissenschaftlich fundiert die Grundlagen der sog. „sensorischen Integration“: Diese Ordnen und Verarbeiten von Sinneseindrücken ist ein entscheidender Faktor für kindliche Entwicklung, und eine Vielfalt von Symptomen kann auf Störungen der sensorischen Integration zurückgeführt werden. Die Therapie setzt demzufolge auch hier an und kann fast spielerisch durchgeführt werden. Das Buch ist für alle Berufsgruppen von Bedeutung, die lernbehinderte, verhaltensgestörte oder hirngeschädigte Kinder pädagogisch und therapeutisch betreuen. Es richtet sich aber ebenso auch an Eltern und Familienangehörige.

Meine Meinung:

Wie schon erwähnt: eines der wichtigsten Standardwerke um kindliches Verhalten auf der Basis der „sensorischen Integration“ und der neurofunktionellen Hintergründe verstehen zu können. Hier wird beispielsweise nicht nur beschrieben, was taktile Abwehr bedeutet und wie sie das Leben eines Kindes bestimmen kann, sondern auch warum es zu einer solchen Störung kommen kann und hinter welchem neurofunktionellem Hintergrund diese auftritt. J. Ayres zeigt auf, wie wichtig die taktil-kinästhetische-vestibuläre Wahrnehmung ist und welche Förderschwerpunkte aus ihnen hervorgehen/ notwendig sind.


„Kinder brauchen Grenzen“ von Jan- Uwe Rogge

Rowolth Taschenbuch VerlagISBN: 3-499-61646-7

Buchrücken:

„(...) Der bekannte Familien- und Erziehungsberater Jan-Uwe Rogge hat aus zahlreichen Seminaren mit Pädagogen und Lesungen vor Eltern viele konkrete Situationen aus dem Erziehungsalltag aufgegriffen. (...)

Kinder brauchen Orientierung und Rituale, dabei müsen Partnerschaft und Autorität überhaupt kein Widerspruch sein. Genau das zeigen die vielen Beispiele und Lösungsvorschläge in diesem Buch. Sie führen leicht zum besseren Verständnis der Kinder und zu einem gelasseneren Umgang im Familienalltag.“

Meine Meinung:

Ein sehr gutes Buch um sich bewusst zu machen, wie notwendig Grenzen für Kinder sind und wie diese die Entwicklung positiv beeinflussen. Es werden sehr viele Praxisbeispiele gegeben, die zum Denken anregen und immer wieder herausfordern die eigene Einstellung/ Persönlichkeit zu reflektieren. Gedanken wie: „Wie hätte ich wohl in dieser Situation gehandelt? Wie wirkt die Situation auf mich?“ kommen immer wieder auf. Wie selbstverständlich werden Themen wie beispielsweise Wahrnehmungsstörungen, Körpergefühl und Bewegung aufgegriffen und aufgezeigt wie in der Erziehung wirkende Grenzen auf diese Einfluss nehmen. Für mich haben gerade diese Zusammenhänge das Buch unvergesslich werden lassen.


„Drück mich mal ganz fest“ – Geschichte und Therapie eines wahrnehmungsgestörten Kindes

von Roswitha Defersdorf / Herder-Verlag ISBN: 3-451-04041-7      

Buchrücken:

Daniel- ein scheinbar ganz normales Kind? Und doch mißlingen Sätze, Geräusche werden falsch zugeordnet. Daniel sondert sich oft ab. Seine Wahrnehmungsstörung ist Folge einer leichten Fehlfunktion des Gehirns. Viele Kinder sind davon betroffen, ohne dass die Eltern und Erzieherinnen das Problem erkennen. Eine betroffene Mutter erzählt vom Weg der Therapie, macht Mut zu Vertrauen und Geduld. Sie zeigt allen Eltern, wie erste Signale von Verzögerungen zu entdecken sind und wie sie späteren Störungen vorbeugen können: damit die Kinder einen guten Start ins Leben haben. Jirina Prekop über dieses erfolgreiche Buch: „Einmalig gut.“ Mit einem Vorwort von Ingelid Brand.

Meine Meinung:

Neben all den therapeutischen Fachbüchern, die sich mit dem Thema der Wahrnehmungsstörung beschäftigen endlich mal ein Buch, dass die Gedanken, Ängste und Probleme der Eltern widerspiegelt und einen Einblick gibt in das Leben und die Verhaltensweisen eines wahrnehmungsgestörten Kindes. Es ist überwältigend wie viel Verständnis die Autorin (Mutter) aufbringt und mit welcher Geduld sie ihr Kind verstehen und fördern lernt.

Gerne würde ich einigen Eltern (vor allem denen, die die Verhaltensweisen ihrer Kinder nicht verstehen wollen/können und durch unangemessene Reaktionen, Bemerkungen und Strafen sanktionieren) genau dieses Buch empfehlen. Ich glaube danach würden sie viel mehr Verständnis für das Verhalten und die Ursachen aufbringen.


„Wahrnehmungsstörungen bei Kindern – Hinweise und Beobachtungshilfen“ kindergarten heute/ spezial

Verlag: Herder GmbH & Co. KG                      ISBN: 3-451-00094-6

Sonderheft aus der Reihe „kindergarten heute“ von Maria Pfluger-Jakob

Meine Meinung:

In diesem Heft werden die möglichen Arten der Wahrnehmungsstörung (taktil-kinästhetisch, Körperbewusstsein und Praxie, Entwicklung des kindlichen Spiels, auditive Wahrnehmung und Sprachentwicklung, visuelle Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und Konzentration) und das neuropsychologische Modell der primären Wahrnehmungsprozesse(nach F. Affolter) kurz und gut verständlich vorgestellt. Hierzu gibt es Tabellen, die Verhaltensweisen von Kindern, auf den jeweiligen Bereich der Wahrnehmung bezogen, erklären.

Meiner Meinung nach, sollte man jedoch mit den Interpretationen der jeweiligen beschrieben Situation/Tätigkeit des Kindes äußerst vorsichtig umgehen, da es sich stets um eine Momentaufnahme handelt und viele andere Bereiche (z.B. Umfeld, Beziehung zum Beobachter, Tagesform, etc...) außer Acht gelassen werden! Es scheint mir, als werde hier zu schnell geurteilt. So beschreibt das Heft beispielsweise, dass bei Aussagen wie „In meine Hände passen auf einmal alle Steine der Welt.“ oder „in meinem Gehirn funken tausend Marsmenschen“ (Zitat zum Thema Körperimago) „evtl. eine schwerwiegende seelische Entwicklungsstörung vorliegt.“

Alles in allem jedoch ein Heft, dass sich gut für die Elternarbeit eignet und diese sensibel macht für die möglichen Hintergründe für das Verhalten des Kindes.


„Handbuch der Sinneswahrnehmung“ von Renate Zimmer

Herder-Verlag       ISBN: 3-451-26905-8

Buchrücken:

„Kinder sind eigensinnig, können mit ihrem Frohsinn anstecken und manchmal auch leichtsinnig sein, erkennen scharfsinnig, lieben Blödsinn und sind für jeden Unsinn zu haben. Wo Kinder sind, sind auch die Sinne im Spiel!“

Leider ist unsere Umwelt alles andere als sinnenfreudig, so daß es Kindern immer schwerer fällt, diese ganzheitlich und körpernah zu erleben. Der Schwerpunkt liegt heute auf dem Sehen und Hören – alle anderen Sinne kommen zu kurz! Renate Zimmer eröffnet Möglichkeiten, dieser Entwicklung entgegenzusteuern, indem sie die große Bedeutung ganzheitlicher kindlicher Erfahrungen verdeutlicht. Vor allem Kindergarten, Schule und Familie haben die Verantwortung und auch die Chance, diese erlebbar zu machen.

Fachkundig und sachverständig werden der Aufbau die Funktion der Sinnessysteme sowie die Ursachen und Auswirkungen von Wahrnehmungsstörungen verdeutlicht – ohne aber die Praxis zu vernachlässigen: Das Handbuch enthält eine Fülle von Spielvorschlägen für Kindergarten- und Schulalltag, Übungen zur gezielten Förderung bis hin zu größeren Projekten, bei denen auch die Zusammenarbeit mit Eltern möglich und erwünscht ist.

Ein kompaktes, hilfreiches Handbuch, das theroretische Grundlagen und pädagogische Praxis „sinnvoll“ verbindet und dazu anregt, sich die Sinne spielerisch zurückzuerobern.

Meine Meinung:

Eigentlich bleibt dieser Beschreibung des Buches kaum noch etwas hinzuzufügen. Für mich war vor allem das Kapitel „Pädagogische Konzepte und Ansätze der Sinnesbildung“ sehr interessant. Hier werden in Einrichtungen wirkende Konzepte wie beispielsweise das „Snoezelen“ und die „Waldorf-Pädagogik“ kurz beschrieben und gegenübergestellt. Desweiteren gibt es jede Menge Spielideen, die dem jeweiligen Sinnessystem zugeordnet sind.


„neue Strategien gegen Legasthenie“ Petra Küspert

Oberstebrink- Verlag      ISBN: 3934333125

Kurzbeschreibung
Kinder, denen das Lesen und Schreiben schwerfällt, müssen deshalb noch lange nicht dumm sein. Sie haben einfach in einem bestimmten Bereich eine Schwäche: Die Lese- und Rechtschreibschwäche, auch Legasthenie genannt. Dieses Buch zeigt Ihnen neue Strategien gegen Legasthenie. Sie erfahren, wie Sie rechtzeitig erkennen, ob Ihrem Kind eine Lese- und Rechtschreibschwäche droht. Und Sie lernen, wie Sie Ihr Kind unterstützen können, wenn es bereits Schwierigkeiten hat. Nutzen Sie die aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema 'Legasthenie' - und wenden Sie die neuesten Strategien an.

Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um die Themen der Prävention und der Früherkennung. Vor allem für Erzieherinnen und Eltern ist das Buch bestens geeignet um Frühsymptome zu erkennen, sich dem Störungsbild der Lese- Rechtschreibschwäche zu nähern und sich der vielen Voruteile zu entledigen. Fr. Dr. Küspert ist weiterhin bekannt für das Trainingsprogramm („Hören,lauschen,lernen“) zur Verbesserung der Lese- Rechtschreibfähigkeiten, welches derzeit in vielen Kindergärten durchgeführt wird. Um die Hintergründe/ Beweggründe dieses Trainings zu verstehen ist das Buch bestens geeignet.


„Therapie aggressiver und hyperaktiver Kinder“ von Ulrike Franke (HRSG.)     

derzeitige Auflage: Urban & Fischer-Verlag         ISBN: 3437214608

Buchrücken (2. Auflage):

Hyperaktivität und Aggressivität bei Kindern sind Verhaltensweisen, die immer häufiger auftreten und Eltern, Erzieher und Therapeuten oftmals vor große Probleme stellen. Im vorliegenden Buch werden Klassifikationen und neurobiologische Grundlagen des hyperkinetischen Syndroms (HKS) eingehend beschrieben und die verschiedenen Behandlungsverfahren von erfahrenen Kindertherapeutinnen und –therapeuten anschaulich und praxisbezogen dargestellt.

Meine Meinung:

Bücher über aggressive und hyperaktive Kinder gibt es wohl wie Sand am Meer, doch was mich zu diesem Buch gebracht ist, dass es von einer Logopädin geschrieben wurde. Das Buch erklärt viele Ansätze und Erklärungen für das Verhalten. Viele neuropsychologische Ansätze sind aufgrund der vielen Fachausdrücke und Fremdwörter sehr schwer verständlich (wenn auch sehr interessant). Mir gefallen die vielen verschiedenen Therapiemöglichkeiten, die von einzelnen Vertretern (bspw. Ergotherapie, Kognitiv-verhaltenstherapeutisch Interventionen, Theraplay, Musiktherapie, etc...) an Fallbeispielen erläutert werden. Für betroffene Eltern könnten diese Beispiele eine Möglichkeit der Orientierung in der vielfältigen Therapiewelt darstellen.